Islas Ballestas

Donnerstag, 28.11.2013

Mein letzter Trip, vor Lima, hat mich zu den Islas Ballestas, auch "Galapagaos Inseln für Arme" genannt geführt.

Diese liegen in der Nähe von Pisco und beherbergen neben unzähligen Vogelarten auch Pinguine, Seelöwen und an der Küste gibt es sogar Delfine zu sehen. Ich habe also wirklich alle meine Lieiblingstiere, Delfine, Pinguine und Flamingos, auf dieser Reise in der freien Natur gesehen, einfach unglaublich!LächelndLächelnd

Delfine (die sind einfach zu schnell) Pinguine mehr Pinguine das Schwarze sind alles Vögel süße Seelöwen

mysthisches Zeichen

Huacachina - Sandboarden und andere Wüstenspielereien

Dienstag, 26.11.2013

So meine Reise neigt sich dem Ende zu, aber das ist kein Grund nachzulassen, nein! 

Das ist ein Grund es nocheinmal richtig krachen zu lassen!!!Cool

Also befinde ich mich momentan in der Nähe von Ica, genauer an der Oase in Huacachina mitten in der Wüste.

Als Unterkunft habe ich mir ein Partyhostel mit Pool und Club ausgesucht und habe tatsächlich ein 18er Zimmer für mich alleine.

Hostel

Der ursprüngliche Plan war noch für 3 Tage in Puno zu bleiben, wegen eines Festes dort, wäre ich aber mit den Bussen nicht weggekommen, also habe ich spontan entschieden 19 Stunden weiter nach Ica zu fahren.

Hier gibt es endlosen Sonnenschein, eine Oase und eben riesige Sanddünen.

Huacachina

Den ersten Tag hab ich mit Relaxen am Pool verbracht und am Abend wurde der hosteleigene Club mit einigen netten Leuten aufgemischt um anschließend die Sanddünen mit einer Flasche Wein zu besteigen und von dort aus die unglaubliche Aussicht zu genießen und das ein oder andere Mal die Dünen hinunterzurollen. Eine riesige GaudiLächelnd

der Guide seien wir mal ähnlich

Den Montag Vormittag habe ich dann mit den selben Leuten zum Ausspannen am Pool genutzt und um 4 Uhr ging es los zum Sandboarding!

Dabei fährt man mit einem Buggy in die Wüste, was fast noch genialer ist als das eigentliche Sandboarden, denn mit ca 100km/h durch die Wüste zu heizen, ist wie Achterbahnfahren und vermittelt einem das Gefühl von unendlicher Freiheit.Lächelnd

Dann stoppt man an der Spitze verschiedener Dünen, waxt sein Board (im Prinzip ein Brett), legt oder stellt sich auf das Board und saust den Abhang mit einem Affenzahn hinab. Einfach unbeschreiblich!!!Lachend (Wenn auch von einigen Schmerzen und Blessuren begleitet..)

Buggy mit Board ich bevorzuge das Liegen

Zum Abschluss kann man dan noch den Sonnenuntergang mitten im Nirgendwo bestaunen.

Sonnenuntergang

Den Abend haben wir dann mit einem super Essen und Cocktails abgerundet, die letzten Soles müssen schließlich unter das Volk gebracht werdenZwinkernd

 

Copacabana - Isla del Sol

Sonntag, 24.11.2013

Mein nächster Trip hat mich erneut nach Bolivien geführt, an die eigentliche Copacabana.

Nachdem ich, mit meinem deutschen Pass, problemlos die Grenze passieren konnte, hatte mein argentinisch/italienischer Bekannter weitaus größere Probleme. Denn während der Beamte mich anlächelte und zu einem kleinen Plausch aufgelegt war, verzog sich seine Miene bei dem Herrn wie bei 7 Tage Regenwetter und der ganze Prozess dauerte eine halbe Stunde....sehr merkwürdigÜberrascht

Nach einem sonnigen Mittag, war der Nachmittag dan verregnet, aber dafür habe ich mir in meinem kleinen Zimmer eine Keks und Harry Potter Session gegönntLächelnd

für ca 2 Euro sehr nett

Am nächsten Tag ging es dann morgens auf die Isla del Sol, die hielt dann was ihr Name verspricht, einen wahnsinns Sonnenschein und den Sonnenbrand meines Lebens, trotz Sonnencreme!

Nach zwei Stunden Bootstour, kamen wir dann an, und ich stand völlig ahnungslos mitten auf der Insel.... aber dann habe ich einfach mal die kleine schüchterne Johanna, die sich hinter Mamas Beinen versteckt hat, links liegen gelassen und Leute angesprochen die nach Wandern aussahen, und siehe da ich hatte eine super nette Wandertruppe. Ein Paar auf Hochzeitsreise, er aus Österreich und sie aus Australien, ein englisches Paar und zwei Freundinnen aus Kanada, ich sah also mit meinem Schulenglisch relativ alt aus, aber habe mich irgendwie durchgeschlagenZwinkernd

Die Insel ist einfach wundershcön, mehr gibt es da nicht zu sagen, hier ein paar Fotos:

 

Den Abend haben wir dann alle gemeinsam bei einem Glas Wein und leckerem Essen verbracht und am nächsten Morgen bin ich nach Puno aufgebrochen.

Der ursprüngliche Plan war dort die schwimmenden Inseln zu besichtigen, aber durch ein Fest, hätte ich dort eine Woche bleiben müssen und das war mir zuviel, also direkt mit dem nächsten Bus knapp 19 Stunden nach Ica.....Lächelnd

Ich weiß der Bericht ist eher kurz, aber hier gab es einfach nur etwas zu gucken, tut mir leid Lachend

Abschiedsessen

Dienstag, 19.11.2013

Meine Zeit in Cusco neigt sich dem Ende zu und deshalb war ich nochmal mit einigen Leuten im Pachapapa essen und es war wieder himmlischLächelnd

Pachapapa ein Hochgenuss

Vielen Dank an alle für die unvergessliche Zeit hier! Ganz besonders natürlich an meine Mädels, mit denen ich angekommen bin, Tanja, Marie und Fabienne ihr seid die aller aller Besten und ohne euch wäre es hier niemals sooo schön gewesenLächelnd

Mein "Lonely Jane Trip" - Dschungel

Montag, 18.11.2013

Auch dieser Trip fällt unter "Bilder und Worte können die Schönheit der Natur nicht wiederspiegeln" und trtozdem versuche ich es...

Um 10.00 Uhr ging es mit dem Flugzeug 30min bis nach Puerto Maldonado, ein unglaublich kleiner Flughafen, und ich wurde sofort von meinem Tarzan aufgesammelt, die Rede ist von meinem Guide. Dieser stellte sich schon bei unserer Tour durch Puerto Maldonado als sehr kompetent und vorallem überzeugt von seiner Arbeit heraus, darüber hinaus war sein Englisch fließend, ich war einfach begeisert.

mein Flieger

Nachdem wir die Zeit bis zu Ankunft meiner Mitreisenden auf einem Markt verbummelt hatten, ging es weiter mit Bus und Boot in das Tambopata Naturreservat und von dort in die Tambopata Ecolodge. Das Mittagessen gab es sogar schon auf dem Boot, wieder ein sehr extravaganter PicknickplatzZunge raus

Bootstour Schildkröten beim Trocknen Affe (hab mich eher aufs Gucken konzentriert) ein bisschen Bildung Mittagessen Familie

Eine sehr gepflegte und schöne Anlage, bestehend aus einem Hauptbungalow mit Bar und Speisesaal und mehrern kleineren Bungalows für die Gäste. Jeder ausgestattet mit Terrasse, eigenem Bad (sogar mit warmen Wasser) und Hängematte, ich war mehr als begeistert und auch die Idee Strom nur im Hauptbungalow zur Verfügung zu stellen stieß bei mir auf Begeisterung, da die Kerzen Abends alles noch viel schöner erschienen ließen! Außerdem grenzte an die Lodge ein Fluss, in dem man trotz einiger Tiere baden konnteLächelnd

mein Zimmer mein Bungalow ganztägiges Buffet im Kerzenschein

Am ersten Tag durften wir dann ersteinmal ankommen und hatten Freizeit bis zur Diashow über den Regenwald und anschließendem Abendessen, wieder ganz ausgezeichnet!

Danach ging es dann zum "Nightwalk" im angrenzenden Urwald. Zu meinem Glück bestand meine Gruppe nur aus mir und einem kanadischen Paar, sodass wir sehr leise waren und einige Tiere zu Gesicht bekommen haben. Unter anderem eine Tarantel und sehr seltene Nachtaffen!!!

Tarantel

Den restlichen Abend haben wir mit Kartenspielen verbracht und um 10.00 Uhr lag ich auch schon erschöpft in meinem BettLachend

Samstags gab es dann schon um 6.00 Uhr Frühstück und eine halbe Stunde später saßen wir im Boot, auf dem Weg zu einem anderen Teil des Dschungels.

zu allem bereit (aber zu nichts zu gebrauchen)

Hier hieß es dann 2 Stunden Fußmarsch bis zum Lago Condenado bei brütender Hitze. Dabei bekamen wir den sogenannten Telefonbaum zu sehen, einen Knoblauchbaum, einen Ameisenbaum (mit dem wurden früher untreue Frauen gefoltert!) und mehrer Killerbäume. Bei Interesse erkläre ich natürlich gerne mehr!Zwinkernd Außerdem gab es einen kleinen Snack in Form von Termiten und eine coole Gesichtsbemalung mit pflanzlicher FarbeLächelnd

Imbiss Gesichtsbemalung Gesamtkunstwerk       Killerbaum

Auf dem See haben wir dann eine kurze Kanutour zur anderen Seite gemacht und dabei den ein oder anderen Piranha gesehen! Auf der anderen Seite gab es dann zwei riesige Bäume, einer davon ein Killerbaum in den man reinklettern konnte und an dessen Lianen man auf Jane bzw. Tazan machen konnte, ich war selbstverständlich wieder die erste, aber als unser Guide dann bis fast nach oben geklettert ist, sahen wir alle eher alt ausLachend

imBaum das nenn´ich Wurzelim Baumlike Jane mein Tarzan

Um den anderen Baum mussten wir für Gesundheit, Geld und Liebe dreimal herumlaufen, in meinem Leben kann also eigentlich nichts mehr schief gehenLächelnd

auch die Natur kennt Poledance mein Grüppchen

Zurück in der Lodge haben wir uns dann nach dem Mittagessen im Fluss eine kleine Abkühlung gekönnt, wie cool ist es bitte mit Bikini und FlipFlops und Handtuch über der Schulter durch den Dschungel zu spazieren ?!Cool

planschen mit Kaimanen

Anschließend ging es mit dem Boot zu der Farm, die mit der Lodge zusammenarbeitet und neben sprechenden Papageien gabe s noch eine Kostprobe der verschiedenen Früchte und eine kleine Führung.

Papagei 1 Papagei 2 Kostprobe

Wieder zurück wurden wir dann auf die anstehende Kaimansafari vorbereitet und haben allerlei Informationen bekommen, sodass auch ich endlcih den Unterschied zwischen Krokodilen und Alligatoren kenne! Die Safari drohte dann aber nach dem Essen, im wahrsten Sinne des Wortes, ins Wasser zu fallen, da es wie aus dem Nichts zu Schütten und Gewittern begann, als gäb es kein Morgen!!! Zum Glück hörte es genauso plötzlich wieder auf und wir konnten losfahren! Vom Glück geküsst haben wir sogar einen außerhalb des Wasser entdeckt, was eigentlich relativ selten ist!Lächelnd

Kaiman ohne Zoom!

Ab Sonntag war ich dann alleine mit meinem Tarzan und wir haben uns 16km, bei noch schlimmerer Hitze, durch den Dchungel geschlagen. Er mit der Machete voran und ich immer dicht hinter ihm. Mein Gefühl wechselte immer zwischen "Ich bin eine Forscherin auf der Suche nach unentdeckten Arten" und "Mein Tarzan rettet mich aus dem Urwald", egal was beides super genial!!! Vorallem wenn wir zwischendurch auf größere Gruppen gestoßen sind, die mich neiderfüllt begutachtet habenLachend Diese Mal war ein noch größerer und 1000mal schönerer See unser Ziel und ich hatte schon wieder Glück, denn wir konnten nicht nur seltene Robben, Affen und jeden Menge wunderschöne Vögel und Schmetterlinge sehen, nein, wir haben sogar eine Anakonda entdeckt!!!! Wie selten das ist, hbe ich an der völligen Begeisterung meines Guides gemerkt, der kurz davor schien, für ein gutes Foto ins Wasser zu springen!

Schnecke yammi selbst ist die Frau

Das Mittagessen gab es dieses Mal auf dem Kanu, bei der Anakonda!

Mittagesseb aus einem Palmenblatt

Auf der Rückfahrt hat der Bootsfahrer dann noch eine Babyschildkröte entdeckt und mir geschenkt. Man muss sich das vorstellen, ein echtes Tier von einem Mann steht vor mir und hält in seinen Pranken diese süße Schildkröte, lächelt mich an und sagt "für dich".... total niedlichLächelnd

Babyschildkröte

Anschließend war ich wieder schwimmen und habe den Nachmittag in meiner Hängematte verbracht und der unglaublichen Geräuschkulisse zugehört!

Zu erwähnen ist auch noch das ich nicht nur mit den Tieren und dem Guide Glück hatte, sondern auch mit dem Wetter, denn eigentlich ist dort gerade die sehr regnerische Saison (es gibt nur die regnerische und die sehr regnerische!) uuuund ich habe nicht einen Stich, es war also alles ein voller ErfolgLächelnd

 

Montag Morgen ging es dann nach dem Frühstück wieder zurück nach Puerto Maldonado und mit dem Flieger nach Cusco, jetzt sitze ich hier und bin immer noch völlig überwältigt und freue mich auf meinen nächsten Trip nach Copacabana auf die Sonneninsel!

Ps: Von den meisten Tieren gibt es leider keine oder nur schlechte Fotos, da sie zum einen ungern für die Kamera posen und zum anderen, weil mir das Gucken wichtiger warZwinkernd

Alltag

Dienstag, 12.11.2013

So ich hab hier eins, zwei coole Sachen gemacht, die keinen ganzen Blogeintrag füllen würden, also hier einfach ein bisschen was VermischtesZwinkernd

Halloween, mit Tina und Gabriel vom SalkantaytrekLächelnd

Halloween  bis zur Unkenntlichkeit  

Tanjas AbschiedWeinend

Cocktails zu Tanjas Abschied:( ein rieeesen Milchshake

Basketball auf 3600m HöheZunge raus

Poser endlich wieder:)

La Paz – Salar de Uyuni – Copacabana

Donnerstag, 07.11.2013

Ich habe 5 Tage Reisen hinter mir, wovon ich ca. 52 Stunden im Bus verbracht habe…

Hört sich erst einmal nach einem Albtraum an, war es aber nicht, es war einfach nur der Wahnsinn!!!Lächelnd

Unser Vorhaben war einfach, freitagabend mit dem Nachtbus bis nach La Paz, von da möglichst schnell mit dem Bus nach Uyuni, dort vor Ort für den selben Tag eine dreitägige Salzwüstentour buchen und danach direkt weiter nach Copacabana, den Tag dort verbringen und mittwochabend mit dem Nachtbus zurück nach Cusco. Und trotz fehlender Planung und völligem Unwissen über Buspläne und sonstiges hat es funktioniert, es ist Donnerstag und ich bin wieder in Cusco und noch immer erschlagen von all den Eindrücken!

Das einzige Problem ist, dass ich das, was ich gesehen habe niemals in diesem Blog vermitteln kann, deshalb habe ich mich entschieden (und weil ich hundemüde und todesfaul binLachend), einfach ein paar Informationen und Eckdaten mit Bildern zu versehen, obwohl selbst die nicht die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur wiederspiegeln…

Also 13 Stunden Busfahrt von Cusco bis La Paz, über die Grenze muss man dabei selber laufen und auch das Übersetzen über den Titicacasee muss selbst geregelt werden.

Übersetzen Grenze

Dann den Tag im, meiner Meinung nach, total hässligen La Paz vertrödeln.

ein bisschen Kultur

Dann 12 Stunden mit dem Nachtbus nach Uyuni, einfach der Horror, da die Strecke nur eine Holperpiste ist, die von den bolivianischen Busfahren wie eine Formel 1 Bahn genutzt wird und zu allem Überfluss war es so kalt, das die Scheiben von innen gefroren waren.

Morgens viel zu früh in Uyuni angekommen, also haben wir ersteinmal im einizig geöffneten Restaurant gefrühstückt und die Zeit überbrückt, bis die Reiseagenturen geöffnet hatten. Dazu gehörte auch eine Art Katzenwäsche auf der Toilette, nach immerhin 25 Stunden Busfahrt und eintägiger Stadtbesichtigung.

Dreitagestour gebucht, die dann etwas verspätet losging. Bei so einer Dreitagestour fährt man mit einem Jeep durch die Salzwüste, normale Wüste, über Vulkane und besucht verschiedene Lagunen. Der Guide ist dabei sowohl Fahrer, als auch Techniker und Koch.

Unsere Stationen

1. Tag

  1. Eisenbahnfriedhof, im Prinzip eine Müllhalde inmitten der Natur, andererseits aber auch ein ausgezeichneter SpielplatzZwinkernd                                                                                            meine Schaukel
  2. Salzhotel, nicht weiter spektakulär                                                                                           Flaggen
  3. Mitten in der Salzwüste, einfach unbeschreiblich!!! Da haben wir dann auch unser Mittagessen zu uns genommen und anschließend gab es ein Fotoshooting mit den optischen Täuschungen der Salzwüste.                                                                                  unendliche Weite Mittagessen im Auto gekocht wer braucht schon einen Tisch  aus dem Jeep optische Täuschung sportiv die ganze Truppe
  4. Isla Pescado, eine Insel mit der Form eines Fisches mitten in der Salzwüste, auf ihr wachsen Kakteen mit einer Größe von bis zu 9 Metern.                                                          Rundblick Grab bester Schnappschuss der Reise
  5. Ankommen in unserem Salzhotel, die erste Dusche nach 2 Tagen, Kekse, Tee und Abendessen. Danach dann einen atemberaubenden Sonnenuntergang gefolgt von einem noch überwältigenderem Sternenhimmel.

      unser Zimmer Essbereich Umgebung Sonnenuntergang 

2. Tag

 

  1. Irgendeine Insel mit Steinen, die aussehen wie Kakteen, aber jetzt nicht mehr in der Salzwüste, sondern in sandiger Wüste.                                                                                   unser eigener Steinhaufen
  2. Tolle Felsformationen, die zum Klettern eingeladen haben.                                                     sehr windig oben
  3. Mehrere Lagunen mit Flamigos, eine schöner als die andere, und jede hat aufgrund verschiedener Stoffe die aus dem Boden kommen, Vulkangebiet, eine andere Färbung. Bei einer davon gab es dann auch wieder ein super Mittagessen.                                          Lagune 1 Andenflamingos Lagune 3 Mittagessen kleiner Sandsturm
  4. Wüste, und zwar genau so, wie man sie aus Filmen kennt, einfach unvergleichbar.             Sand Boxenstopp
  5. Felsen, von denen einer Aussieht wie ein Baum, das Klettern fand ich persönlich aber spannender.                                                                                                                              Steinbaum Aufstieg letzter Sprung und oben!
  6. Laguna Colorada, die wahrscheinlich beeindruckenste Lagune auf 4275m Höhe mit seltenen Andenflamingos. Die Farbe kommt von kupferhaltigen Mineralien (an Papa).          Laguna Colorada
  7. Ankunft in der Unterkunft, 8erzimmer und saukalt aber eine Tienda mit Bier, was will man mehr.                                                                                                                                         Unterkunft kaltes Bier in Eiseskälte

 

3. Tag

 

  1. 4.00 Uhr aufstehen und leckeres Frühstück.
  2. Geysir Sol de Manana, ein Vulkan, 4850m hoch, mit ca. 10m hohen Dampffahnen undkochenden Lavaschlammlöchern, eins meiner persönlichen Highlights, trotz abgefrohrener Hände.                                                                                                               Dampffahnen gefährlich und doch so schön Bild 1 Bild 2, 3 sec später
  3. Termas de Chalviri, natürliche heiße Quellen direkt an einer Lagune, eine echte Wohltat mit ca. 30°C heißem Wasser.                                                                                                  heiße Quellen
  4. Laguna verde                                                                                                                              Laguna verde an der chilenischen Grenze  die Truppe
  5. Unsere Mitreisenden an der chilenischen Grenze abgesetzt und los ging es auf den Heimweg, wobei wir noch einige Stopps gemacht haben.                                                       Chile
  6. Schnee mitten in der Wüste.                                                                                                     Schnee
  7. Steine, die wieder zum Klettern eingeladen haben. Mittlerweile wurde die Natur auch wieder immer Grüner und um 17.00 Uhr waren wir wieder in Uyuni.                                       entspannen

 

Nach einem ausgiebigen Abendessen mit Pizza ging es mit dem Nachtbus zunächst nach La Paz, ein ca. 13 stündiger Horrortrip, denn diesmal hatten wir nicht die Plätze, die wir gebucht hatten (konnten unsere Sitze kaum zurück klappen), einen schnarchenden Mann vor uns, der Busfahrer hielt sich für Fernando Alonso (durch die schlechte Strecke und die extreme Fahrweise hatten wir auch einen halbstündigen Stopp zur Reparatur des Busses) und diesmal war die Heizung so aufgedreht das der Schweiß nur so lief… Am Ende der Fahrt glich der Bus einem Schlachtfeld, überall lagen Teile der Verkleidung, Essenspakte waren aufgegangen und verstreut und meinen Rucksack habe ich am anderen Ende des Busses gefunden…Brüllend

Zum Glück haben wir direkt einen Anschlussbus nach Copacabana gefunden, sodass wir nicht schon wieder in La Paz warten mussten. Also 3 Stunden nach Copacabana.

Dort haben wir uns dann erst einmal eine Tretboottour gegönnt, anschließend ging es dann für ca. 10 Euro 4 Gänge Essen, inklusive eines Kaffees mit Creme und Baileys, so lässt es sich leben.

Johanna am Steuer überglücklich Cerro Calvario Kaffee Zitronenkuchen, fast so gut wie der bei Pachamama

Dann haben wir noch die Basilica Virgen de la Candelaria besichtigt und sind auf den Cerro Calvario gestiegen, von dem man eine wunderbare Aussicht auf den Titicacasee hatte.

Kirche Titicacasee   Copacabana von oben Kirche von oben

Abends ging es dann mit dem Nachtbus 10 Stunden bis nach Cusco…

Einfach 5 unvergessliche Tage, und mit die schönsten und prägensten meines Lebens!!!

Das einzig negative war dann die Ankunft in unserem Haus, denn nach 3 Tagen ohne Dusche, konnte ich es kaum erwarten mich zu waschen. leider hatten wir aber kein Wasser im Haus…

Aber auch das problem wurde behoben und nun bin ich rundum glücklichLächelnd

 

Mein erstes Cuy

Donnerstag, 31.10.2013

Es gibt eigentlich nicht viel zu sagen, außer das ich endlich Cuy essen war. Und es schmeckt überhaupt nicht nach Hühnchen und wenn ich schon dabei bin mit Gerüchten aufzuräumen, es ist auch genug Fleisch dran, ich konnte mich anschließend rollen!!!Lachend

Eine Sauerei aber sehr unterhaltsam und erstaunlich lecker!

vorher Zähne los gehts nachher

Und der Kopf muss unbedingt mit gegessen werden!

Arequipa und Colca Canyon

Donnerstag, 31.10.2013

Dieses Wochenende ging es auf in die „weiße Stadt“ Arequipa.

Ursprünglich sollte unser Bus um 19.00 Uhr fahren, aus dem wurden wir aber wieder hinausgeleitet, mit dem Hinweis, dass unser Bus um 20.30 Uhr fahren würde…

Also erst einmal abwarten, dafür habe ich dann noch sechs Leute meiner Salkantaytour getroffen, die Welt ist einfach winzig!

Um 20.45 Uhr ging es dann tatsächlich los und das Warten hatte sich gelohnt, denn der neue Bus war besser und die Plätze ebenfalls, der einzige Nachteil war die dolby surround Beschallung durch den Fernseher, die hier allerdings obligatorisch ist.

Nach 10 fast völlig verschlafenen Stunden Busfahrt haben wir dann Arequipa erreicht. Schnell mit dem Taxi zum Plaza de Armas und einfach ein Backpacker Hostel ausgesucht.

Hostel

Nach einer kurzen Verschnaufpause, haben wir uns dann in die Stadt begeben und direkt Informationen über eine Zweitagestour durch den Canon  de Colca geholt. Ruckzuck wurde dann entschieden und es war klar, Sonntagmorgen um 3.00 Uhr geht es los!

Über Arequipa selbst gibt es nicht allzu viel zu sagen, außer das es eine sehr schöne Stadt mit tollem Wetter istLächelnd

Sonnenuntergang

Zum Abendessen hatte ich mein erstes Ceviche, einfach super lecker und die Aussicht beim Essen (Bilder vom Sonnenuntergang) war einfach traumhaft!

schwere Wahl alles richtig gemacht Plaza de Armas

Der nächste Morgen kam dann leider sehhhhhr schnell, aber das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Am ersten Tag sind wir nach dem Frühstück zum Aussichtspunkt des Colca Canyon gefahren

Condor

dann 3 Stunden bis zum Mittagessen gewandert und anschließend nochmal 3 bis zu unserer Lodge. Nach meinem Salkantaytrek war das allerdings eher Spazieren Lachend

Die Lodge war eine echte grüne Oase mitten im Nirgendwo und die Zimmer hatten nichtmal Strom, was sich aber als sehr witzig herausgestellt hat und dafür gab es einen Pool, man muss da Prioritäten setzenZwinkernd

Pool

Am nächsten Tag ging es dann mit einer Stunde Verspätung, dank einiger Mitwanderer..., los zum dreistündigen Aufstieg bis zum Frühstück. Der war wirklich hart, aber ebenfalls machbar.

Fotopause endlich oben

Nach dem Frühstück ging es dann in den Bus und es wurden noch einige Touripunkte abgeklappert, das eigentliche Highlight war dann der Besuch der heißen Quellen, die waren sogar schöner als die in Santa TheresaLächelnd

plantschen bei 35°C

Der Eintrag ist zwar eher kurz und schnörkellos, aber die Reise war einfach superLächelnd

Salkantay - Machu Picchu

Freitag, 25.10.2013

oder auch 5 Tage Kampf gegen den eigenen KörperLachend

Tag 1

Der ganze Wahnsinn begann um 3.30 Uhr mit dem nervigen Klingeln des Weckers...

Um 4.30 Uhr war Treffen mit der restlichen Gruppe am Plaza de Armas, aber vorher nochmal zum Mcs

Frühstück  hoch motiviert

Nach 2 Stunden Busfahrt gab es Frühstück und die Wanderung begann, noch waren alle müde aber bester Laune, doch das sollte nicht lange so bleiben...

vorher

Nach der ersten halben Stunde ausschließlich bergauf schlichen sich Gedanken ein wie "warum tue ich mir das eigentlich an?!"Brüllend

Aber während den 5 Stunden wandern gerieten diese Gedanken nach und nach in Vergessenheit, dank einer phänomenalen Landschaft.

Dann endlich das lang ersehnte Mittagessen, was ausnahmslos verschlungen wurde, anschließend eine kleine Pause in der Sonne, die allerdings die absolute Müdigkeit zur Folge hatte.

Darauf konnte man allerdings keine Rücksicht nehmen, denn es standen weitere 2 Stunden Wanderung auf dem Programm, also ganz nach dem Motto des Hauptguides "let´s continue!"

Der zweite Teil war dann schon deutlich angenehmer und wie aus dem Nichts tauchte unser erstes Camp vor uns auf. Die 13 köpfige Gruppe hatte sich mitlerweile in Schnelligkeitsfelder aufgeteilt und ich konnte mich vom Ehrgeiz gepackt bei den "Rasern" einriehen (danke an Mama und Papa für das jahrelange TrainingZwinkernd)

Das Camp lag in einem Tal umgeben von Gletschern und wegen der nächtlichen Temperaturen von minus 10°C standen unsere Zelte unter Planen (wuhu nur noch 0°C).

ertse Nacht Zelte gefallenes Prinzesschen shopping im Nirgendwo Sonnenuntergang Zähneputzen im Freien

 

Von Duschen war keine Spur, aber dazu war es eh zu kalt, also lieber Teatime und Abendessen und um 19 Uhr lagen auch schon alle in ihren SchlafsäckenZunge raus

Tag 2

Um 5 Uhr war Wecken angesagt, angenehmerweise mit Cocatee im Zelt gegen die Höhe und Kälte, dann Sachen zusammenpacken, "don´t forget nothing in the tents", und ab zum Frühstück.

6.30 Uhr ging es los, der härteste Tag stand uns bevor: 4 Stunden und 1000 Höhenmeter bis zum höchsten Punkt der Tour, anschließend weitere 2 Stunden bis zum Mittagessen und danach 3 Stunden bis zum nächsten Camp.

Tanja hatte sich nach dem gestrigen Tag für ein Pferd entschieden, der Rest wollte sich voller Ehrgeiz den Berg hochquälen.

so lässt sichs aufstehen motivierte Gruppe

Der Weg war steil und es war saukalt, aber all die Strapazen waren zweitrangig, da man mit dem Bestaunen der Landschaft beschäftigt war! Mit unserer fitten Gruppe haben wir den Aufstieg in nur 3 Stunden geschafft und hatten somit noch Zeit für ein ausgiebiges FotoshootingLächelnd

oben posing alle haben es geschafft

Zusätzlich gab es noch einige Informationen über den, bisher unbestiegenen, Salkantay und einige peruanische Sagen.

Die 2 Stunden bis zum Mittagessen gingen dann bergab und man fand sich schon nach wenigen Minuten im Hochlanddschungel, nachdem man gerade noch in Schnee stand, einfach der Wahnsinn!!!

Mittagessen plötzlich im Grünen

Nach dem Mittagessen haben wir dann um 17.00 Uhr unser zweites Camp erreicht, insgesamt war der Tag weniger schlimm als gedacht aber die warme Dusche war trotzdem ein Hochgenuss! Wieder gab es Teatime und Abendessen und wieder lagen alle gegen 8 Uhr in ihren Zelten.

camp 2

Tag 3

5.30 Uhr Wecken mit Cocatee, auch wenn es diese Nacht auf nur 4200m deutlich wärmer war. Um 7.00 Uhr ging es dann los durch den Urwald mit atemberaubenden Wasserfällen, exotischen Pflanzen und einer unglaublichen Geräuschkulisse. Nach 5 Stunden wandern gab es dann Mittagessen und es ging mit dem Bus zum dritten Camp nach Santa Theresa.

ich habe nicht einen Stich!

Dieses Mal mussten wir unsere Zelte selbst aufbauen, dafür ging es anschließend mit einem kühlen Bier zu den heißen Quellen.

Frauenpower heiße Quellen Duschen unterm Wasserfall ein kühles Bier danach

Einfach einzigartig in 35°C heißem Wasser umgeben von Bergen und Flüssen.

An diesem Abend hab es nicht nur Teatime und Abendessen sondern auch eine "Party". Überraschenderweise sind sogar alle, vermutlich dank der Cocktails, trotz der müden Beine zum Tanzen motiviert gewesen!

Party

Diesesmal ging es dann etwas später ins Zelt...

Tag 4

Der letzte Tag vor Machu Picchu, um 6.30 wurden wir geweckt, jetzt auf nur noch 1600m leider ohne Cocatee und nach dem Frühstück teilte sich die Gruppe in Wanderer, Busfahrer und Sipliner. Ich gehörte zur letzten Gruppe, also auf mit dem Bus zum Basecamp, fix ausgestattet mit Gurten etc. und los ging es 20min durch den Urwald klettern bis zur ersten von sechs Lines. Alle zwischen 200 und 700m lang in einer unbeschreibliche Location, einfach ein totaler Adrenalinkick! Das absolute Highlight war das Fliegen wie Superman bei dem man mit dem Bauch zum Boden hängt, unbeschreiblich!Lachend

Superman Toilette mit Aussicht

Anschließend gab es Mittagessen, leider total trocken, und dann began mein persönlicher Horror, die dreistündige Wanderung bis nach Aguas Calientes mit dem vollständigen Gepäck auf dem Rücken,also ca 10-12kg...Brüllend

voll beladen

Aber auch das habe ich überlebt und dank meines trotzigen Ehrgeizes, das Ziel als erste erreichtCool

Diese Nacht wartete das erste Mal wieder ein richtiges Bett auf uns und nach den letzten Tagen kam uns das schäbbige Hostel wie das Hilton vor! Nach dem Frischmachen ging es dann zum Essen, sehr lecker aber viel zu wenig also mussten noch Kekse her!

geschafft auf zum Essen

Tag 5

Das eigentliche Hihglight der Tour: Machu Picchu!!!

3.40 Uhr aufstehen, 4.20 Uhr loswandern zum EInlass, die 30min hatten etwas von einer Nachtwanderung, jeder leuchtete sich mit seiner Taschenlampe den Weg.

noch etwas verschlafen

Um 5.00 Uhr begann dann der mühsame Aufstieg, der 1750 Treppenstufen umfasst, bescheuert diese Inka...

Nach einer Stunde betraten wir dann endlich Machu Picchu und der mühsame Aufstieg hatte sich gelohnt, denn so konnten wir den Blick noch ohne Bustouristen im Bild genießen! (Gott sei Dank sind nicht allzu viele Menschen so bekloppt wie wirZwinkernd)

Ladies tollkühn

Nach einer zweistündigen Führung durch Machu Picchu Stadt verabschiedeten wir uns von unserem Guide und machten uns nach einer kurzen Verschnaufpause auf zum eigentlichen Machu Picchu. Hierfür waren weitere 1000 Höhenmeter und ca. 2000 Stufen bei brüllender Hitze und sehr hoher Luftfeuchtigkeit nötig, ich brauche sicher nicht zu erwähnen, dass meine Beine rebelliert haben. Aber der Wille geht über die Vernunft, sodass wir den Gipfel nach einer anstatt nach zwei Stunden (so steht es überall) erreicht haben.Cool

uhuuuu über Waynapicchu kann ich nur müde lachen

Alle Mühen wurden duch die Aussicht belohnt, auch wenn man das mit der Kamera leider nicht annähernd einfangen kann!

Auch der Abstieg ist nicht ohne gewesen und unten angekommen zitterten die Waden völlig unkontrolliert, das einzige was half war weiterlaufen also "let´s continue!"

Den Nachmittag haben wir damit verbracht die Aussicht zu genießen und zu entspannen, bis es dann die 1750 Stufen wieder runterging....ENDSTUFE

Abends haben wir die Zeit bis zur Zugabfahrt dann mit Pizzaessen und Cocktailstrinken verbracht und uns natürlich durchgängig selber dafür gefeiert, dass wir die volle Distanz geschafft hatten!Lächelnd

genießen auf uns Endstufe

Um 1 Uhr nachts waren wir dann wieder am Plaza de Armas und um 2 Uhr lagen wir tot in unseren Betten.

Das Fazit ist also, dass wir 5 unglaubliche Tage hatten, unsere körperlichen Grenzen weit überschritten haben und vor Stolz einfach nur platzen!

Und ich kann jedem, der sich für fit hält, nur empfehlen den Salkantaytrek zu machen:)

Daten und Fakten:

5 Tage/ 4 Nächte

knapp 2000 Höhenmeter (aber immer wieder rauf und runter, also läuft man insgesamt mehr)

So und jetzt geht es gleich nach Arequipa, also "let´s continue!"Zwinkernd

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